Die Themen und Daten der sieben Quellen

Gruppenfindung

15. Juni 2012

18.00 - ca. 21 Uhr

«Der Anfang ist der wichtigste Teil des ganzen Werks» soll Plato einmal gesagt haben. Die für das JahresTraining angemeldeten Männer treffen sich das erste mal. Die Entstehung einer Gruppe steht auf dem Programm. Ein Gruppenkörper wird geboren.

Vaters Erbe

16. / 17. Juni 2012

Auseinandersetzung – Zusammenfinden
Die Beziehung zum Vater bestimmt weit gehend das Dasein des Mannes unter Männern und in der Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Vaters stärkt die eigene «Männlichkeit» im besten Sinne des Wortes. Die Ver-
bindung von Vergangenheit mit der Gegenwart hilft, sich eine Portion Freiheit und Kreativität zurück zu erobern. Das ist eine wichtige Voraussetzungen, um Vertrauen in sich selbst und die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu gewinnen.

Mutters Beziehungsschule

25. / 26. August 2012

Nähe – Distanz
Alle Männer sind Mutter(s)-Söhne und sind in einem geschlechtlichen Span-
nungsfeld gross geworden. Die Beziehung zur Mutter bestimmt im Wesentlichen das erste Selbstbild des Mannes. Die Mutter war sein erstes «Liebesobjekt» und prägt seine Bindungs- und Beziehungsfähigkeit. Sie «reguliert» sein Empfinden für Nähe und Distanz. Eine offene und (selbst)kritische Begegnung mit dieser «Beziehungsschule» steigert die Lust und die Verantwortung, den Beziehungs-
stil selbst in die Hand zu nehmen. Mit dieser Befreiung (Emanzipation) wachsen die Chancen, eine für sich «massgeschneiderte» Beziehungsform wählen zu können.

Männergeschichten

6. / 7. Oktober 2012

Freundschaft – Schicksalsgemeinschaft
Über ein Netz von Beziehungen und eine mit Adressen gefüllte Agenda zu ver-
fügen, heisst noch lange nicht, einen wirklichen Freund zu haben. Eine verbind-
liche Freundschaft ist ein Geschenk, das Mann nicht geschenkt bekommt. Männerfreundschaften werden oft überschattet von Rivalität und Konkurrenz. Doch Männer sind – wenn sie leben und nicht nur überleben wollen – je länger je mehr auf Unterstützung von Männern angewiesen. Losgelöst von gesell-
schaftlichen Konventionen ist Männerfreundschaft ein Ort für wirkliche Anarchie. In Freiheit und gesundem Wettkampf leben, heisst, sich selbst ein Freund ge-
worden zu sein.

Liebesgeschichten

1. / 2. Dezember 2012

Täuschung – Enttäuschung
Männer fühlen sich oft in Liebesbeziehungen nur solange wohl, wie die Phase der «Verliebtheit» dauert. Dann wird ihnen die Kraft ihrer Sexualität abgespro-
chen und/oder sie beginnen sich nach einer anderen erotischen «Augen-weide» umzuschauen. Aus ihrer grossen Sehnsucht zu verschmelzen und ohne «wenn» und «aber» angenommen zu werden, wird entweder ein verbitterter Kampf um Rechte oder sie ziehen sich zurück. Das Geheimnis der Liebe bleibt unentdeckt und schlägt in Schuldgefühle um.
Um dem «Du» in Gleichwertigkeit und Gelassenheit zu begegnen, sind Männer einerseits aufgefordert, sich in ihrer eigenen erotischen Ausstrahlung zu ent-
decken und anderseits, sich in ihrer wilden, männlichen Schönheit zuzumuten. So kann die erotische Beziehung lebendig erhalten werden und sich das Geheimnis der Liebe lüften.

«ICH»

2. / 3. Februar 2013

«Bewusstlos» – Selbstbewusst
Wer ist das «Ich», dieses «Gefühl von Individualität», welches eine unterschei-
dende Wahrnehmung zwischen sich und den andern erst ermöglicht? Sich selbst zuzuhören, ist Voraussetzung, um dieser komplexen Frage gerecht zu werden. Aber welcher Stimme soll mann denn folgen? Wer oder was bestimmt den Alltag der Männer? Oder werden sie vom Alltag bestimmt?
Männer, die bereit sind, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und vermehrt aus ihren ureigenen Ressourcen zu schöpfen, geben ihrem Leben Sinn und Absicht – und damit ihrem Dasein eine unverrückbare Bedeutung.

VerAntwortung

20. / 21. April 2013

Besonderssein – Dazugehören
Ziel des Mannes ist nicht nur, selber ganz zu werden, sondern auch zu lernen, Teil eines grösseren Ganzen zu sein. Seine Sicht sollte weiter reichen als bis zu seinem eigenen «Ich» und seinem eigenen Heim.
Wie kann mann für gesellschaftliche Probleme im privaten Dasein VerAntwort-
ung übernehmen? Wie hängen Tun und Lassen als PrivatMann mit dem grossen Organismus Erde zusammen? Meistens lähmen Sachzwänge und Ängste das natürliche Engagement der Männer und lassen ihre Protestrufe verstummen – sie stehen ohnmächtig der Zerstörung ihrer Lebensräume gegenüber. Männer mit Zivilcourage geben der Gesellschaft ihre Antwort.

Alleinsein

24. - 25. Mai 2013
Beginn Freitag 17.00

Leben – Tod
«Wahre Grösse wird von niemandem verstanden und muss allein durchs Leben».
Viele Männer verstehen unter «Allein-sein», Einsamkeit und Isolation aushalten zu können. Sich im grossen Ganzen aufgehoben zu fühlen, im All-Ein-sein zu ruhen und seinen inneren Halt darin zu finden, ist für die meisten etwas Abstra-
ktes. Männer haben ihr Leben oft so organisiert, dass sie keine Zeit finden, sich auf solche unrentable Unternehmungen einzulassen. Erst wenn die üblichen Kontrollmechanismen versagen, das lineare Denken nichts mehr (be)greifen kann, beginnen Männer in die Stille zu horchen und hören, was diese ihnen zu sagen hat.

Abschied

Der Gruppenkörper wird wieder aufgelöst – das JahresTraining ist abgeschlossen.

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